

Hofgut Stefansreute – Wirtschaften im Einklang mit der Natur
Das Hofgut
Bei Königseggwald in Oberschwaben liegt das Hofgut Stefansreute. Und das schon ziemlich lange. Zum ersten Mal wurde der Hof im Jahr 1389 erwähnt. Heute führt Graf Maximilian den Hof, den er von seinem Großvater übernommen hat.
Die Herde
Galloways gibt es auf Stefansreute seit 1989. Angefangen hat alles mit ein paar Tieren im Schlosspark, heute gehören rund 100 Galloways zur Herde. Gemeinsam ziehen sie von Weide zu Weide und haben alle Zeit, langsam und natürlich zu wachsen.
Das ganze Jahr auf der Weide
Die Galloways sind zu 100 Prozent grasgefüttert, und das ihr ganzes Leben lang. Im Sommer fressen sie frisches Gras und Kräuter, im Winter bekommen sie Heu, das der Hof selbst macht. Dabei leben sie das ganze Jahr draußen, gemeinsam als Herde auf großen, saftig grünen Wiesen direkt am Wald und mit jeder Menge Platz. Die Kälber bleiben bei ihren Müttern und wachsen mitten in der Herde auf. Wird es bei Wind und Schnee ungemütlich, können die Tiere jederzeit in den Stall oder unter einen Unterstand gehen, oder sie bleiben einfach draußen und grasen weiter.
Wirtschaften mit der Natur
Auf Stefansreute steht die Biodiversität an erster Stelle. Der Hof setzt auf regenerative Landwirtschaft, und die Galloways sind ein fester Teil davon. Die Herde zieht regelmäßig von Weide zu Weide, damit Gras und Kräuter in Ruhe nachwachsen können und sich der Boden zwischen den Weidezeiten erholt. Dünger und Spritzmittel kommen auf den Flächen nicht zum Einsatz. So wachsen auf den Wiesen von Stefansreute die besten Gräser und Kräuter für die Galloways, und Hof, Herde und Natur arbeiten hier in einem gemeinsamen Kreislauf zusammen.
Das Fleisch
Viel Bewegung, bestes Futter und die Zeit, draußen in Ruhe zu wachsen, all das macht den besonderen Geschmack aus. Das Fleisch ist fein marmoriert, saftig und kräftig im Aroma, natürlicher kann Rindfleisch kaum sein. Wer die Galloways einmal auf ihren Kräuterwiesen gesehen hat, versteht, warum ihr Fleisch so besonders ist.
Der Weideschuss
Auch am Ende steht das Tierwohl an erster Stelle. Deshalb hat sich der Hof für den Weideschuss entschieden. Die Galloways bleiben bis zum letzten Moment auf ihrer Weide, in ihrer vertrauten Umgebung.