Vor der Küste Alaskas, innerhalb des Fanggebiets FAO 67, wird seit Generationen in den kalten, nährstoffreichen Gewässern des Nordostpazifiks gefischt. Unabhängige Fischereiboote laufen hier aus, um mit Kiemennetzen und vergleichbaren Netzen Sockeye-Lachs (Oncorhynchus nerka) zu fangen – eine Fischart, die seit jeher fest mit der Fischereitradition Alaskas verbunden ist.
In den Sommermonaten beginnt die große Wanderung: Der Sockeye-Lachs schwimmt aus dem offenen Pazifik zurück in die Flüsse, in denen er einst geboren wurde, um dort zu laichen. Durch diese anstrengende Wanderung stromaufwärts baut der Fisch eine kräftige, feste Muskelstruktur auf. Seine Ernährung aus Krill und kleinen Krebstieren verleiht dem Fleisch zudem seine charakteristische, tiefrote Farbe.
Gerade diese natürliche Wanderung macht den Sockeye-Lachs so besonders. Fisch, der zu dieser Zeit gefangen wird, besitzt eine feste Textur, einen intensiven Geschmack und ein außergewöhnlich hohes Maß an gesunden Omega-3-Fettsäuren. Gefangen wird ausschließlich während der kurzen Saison, in der der Lachs seine beste Qualität erreicht – schonend mit Kiemennetzen, die eine selektive und nachhaltige Fischerei ermöglichen.

